Hospizarbeit in der Uckermark
Stadtwerke spenden 1.000 Euro
Seit 2013 gibt es den beliebten Fotokalender der Stadtwerke Prenzlau und des Uckermark-Kuriers. Der Erlös kommt jedes Jahr einem gemeinnützigen Projekt zugute. Diesmal geht die Unterstützung an den Uckermärkischen Hospizverein e.V.
Viele Menschen haben Angst vor dem Tod, er wirkt auf uns oft fremd. Doch es gibt Menschen, die Schwerstkranken sowie ihren Angehörigen zur Seite stehen. Beim Uckermärkischen Hospizverein e. V. begleiten ehrenamtliche Helferinnen und Helfer Menschen auf ihrem letzten Lebensweg. „Angst und Unsicherheit vor Sterben und Tod kann man vor allem mit Auseinandersetzung und Gespräch zu den Fragen am Lebensende begegnen”, sagt Thomas Tiede aus dem Koordinationsteam des Hospizvereines. „Deshalb bereiten wir unsere Mitglieder in 12- bis 14-monatigen Kursen intensiv auf ihre Aufgabe als ambulante Sterbebegleiter vor.“ Einen Teil der Kosten tragen die Krankenkassen, der Rest wird über Spenden finanziert. In diesem Jahr unterstützen die Stadtwerke Prenzlau diese Ausbildung.
Anita Koman, Mitarbeiterin Marketing, überreichte am 18. Juni 2026 im Rahmen einer Festveranstaltung einen Scheck über 1.000 Euro. „Die Übergabe war für uns ein besonders rührender Moment“, erzählt sie.
Parallel zu dieser ehrenamtlichen Hospizarbeit baut das Diakonissenhaus Teltow in der Karl-Marx-Straße eine stationäre Einrichtung für die Betreuung von zwölf Schwerkranken und Sterbenden in der Uckermark auf. Das neue Hospiz wird am 10. September eröffnet.

Ute Frahm vom Vorstand im Uckermärkischen Hospizverein e. V. (li.) freut sich über die Spende.
Foto: Stadtwerke Prenzlau